Angst, Seekrankheit und Ärzte

Auch auf einem Kreuzfahrtschiff können mal kleinere Unfälle passieren, es kann mal schaukeln und wackeln. Für den ein oder anderen ist die günstig gebuchte Innenkabine dann doch kleiner als erwartet und die Klaustrophobie bricht aus. Um diese Themen kümmert sich der heutige Artikel.

Angstzustände

Die Kreuzfahrt soll erholen und Spaß machen. Dass da Angst ausbrechen kann, scheint auf den ersten Blick unwahrscheinlich. Aber die Probleme treten auch nicht bei den offensichtlichen Gelegenheiten auf. Beispielsweise kann es zu einem sehr beklemmenden Gefühl werden, wenn man in der Nach in einer kleinen Kabine liegt, kein Fenster oder Licht in Sicht. Totale Finsternis und das Gefühl der Gefangenschaft umgeben den Passagier, der keine Fluchtmöglichkeit vom Schiff hat, umgeben von Millionen Litern Wasser. Da wird schon klarer, warum man trotz allem auf einem Kreuzfahrtschiff Angst bekommen kann. Wer von einer klaustrophobischen Veranlagung weiß, der sollte sich vorher genau über die Kabine informieren und im Zweifelsfall 100€ mehr investieren, um damit einen wundervollen Urlaub verleben zu können. Der Arzt kann im Vorwege Antidepressiva verschreiben, doch dann sollte man sich nicht zusätzlich in die Situation auf einem Kreuzfahrtschiff setzen.

Foto: Tim in Sydney

Foto: Tim in Sydney

Seekrankheit

Seekrankheit kann keiner verhindern. Auch dem erfahrensten Seebären kann es passieren, dass der Magen streikt und es vor den Augen schimmerig wird. Das ist ganz normal und sollte nicht überbewertet werden. Wer schon im Vorwege weiß, dass er Seekrank werden könnte, der kann bei der Buchung drauf achten, eine Innenkabine zu buchen, da dort der Seegang nicht durchs Fenster zu sehen ist. Außerdem wackelt das Schiff im Inneren des Schiffs weniger. Außerdem ist ein Tipp, der sehr einfach gesagt und schwer umgesetzt ist, sich einfach darauf zu konzentrieren, dass alles “normal” abläuft. Wenn alles nichts hilft, kann man Tabletten gegen Seekrankheit einnehmen. Diese sind in der Apotheke oder häufig auch an der Rezeption auf dem Schiff erhältlich.

Ärzte an Bord

Jedes Schiff hat an Bord mindestens einen Arzt. Dieser hat meist eine Praxis an Land und macht auf diese Art und Weise auch Urlaub. Man sollte deshalb mit gesalzenen Preisen rechnen, aber auch, dass man einen erfahrenen und praktizierenden Arzt bekommt.

Bei allem Unwohlbefinden an Bord sollte man im Hinterkopf behalten, dass die Reederei die Schiffe ständig wartet und erfahrene Seemänner die modernsten Geräte bedienen. Man kann sich vor Augen halten, dass es im Interesse der Reederei liegt, mit allen Mitteln Unfälle zu vermeiden, denn daraufhin würden Gäste ausbleiben – Und das kostet mehr als die ständige Wartung und gut ausgebildetes Personal.

Foto: heipei

Foto: heipei

Sebastian 15. September 2010 Allgemein Keine Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

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